DIDF: Podium und Interview
Am Freitag, den 13. März 2026, war ich zu Gast bei DIDF, der Föderation demokratischer Arbeitervereine, und habe am Vorabend des diesjährigen Bundeskongresses zusammen mit Alev Bahadir (DIDF), Jan Dieren (MdB SPD) und Rebecca Liebig (ver.di) an einer Podiumsdiskussion teilgenommen, die von Yusuf As moderiert wurde und bei der es vor allem darum ging, aktuelle politische Entwicklungen (wie den derzeit an Fahrt aufnehmenden Sozialabbau, Militarisierung und den Aufschwung rechter Kräfte) gerade auch mit Blick auf ihre Auswirkungen auf Menschen mit Migrationsgeschichte zu diskutieren. Es war ein hochinteressanter Abend in Köln – in den vielen Gesprächen habe ich eine Menge Anregungen mitgenommen. In diesem Kontext ist das Interview entstanden, das nun bei Yeni Hayat (Neues Leben) erscheinen ist. Es findet sich hier.
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat die SPD sehr schlecht abgeschnitten – im ersten Fall kam sie in bedenkliche Nähe zur Fünf-Prozent-Hürde, im zweiten verlor sie nach 35 Jahren das Ministerpräsidentenamt. Nun entwickelt sich eine in Teilen irre Diskussion: Die SPD müsse endlich ernsthaft die geplanten »Sozialreformen« anpacken und dürfe nicht länger als Vertretung derer gelten, die Sozialleistungen beziehen ... Wer wäre seit den Hartz-Reformen je auf die Idee gekommen, dass sie letzteres sein könnte – und könnten die Beiträge dieser Partei zum Abbau der Absicherung von Lohnarbeit etwas mit ihrem Niedergang zu tun haben?! Gestern Abend habe ich mit Isabel Reifenrath darüber gesprochen, ob die SPD eigentlich (noch) die Interessen arbeitender Menschen vertritt. Gesendet wurde die Dokumentation, in der verschiedene Perspektiven zu Wort kommen, in der Sendung »Der Tag« am 23. März bei HR Info, HR 2 und SWR. Nachzuhören ist sie 

. André Geicke gibt darin einen ganz ungewöhnlich tiefen Einblick in die Argumentation des Buches und macht auch deutlich, an welchen Punkten aktuelle Diskussionen und Auseinandersetzungen anknüpfen können. Das hätte ich selbst kaum besser hinbekommen. Vielen Dank an den Autor - und