Willkommen
Herzlich willkommen auf meiner persönlichen Homepage! Diese Seiten bieten einen Überblick über Veröffentlichungen und Vorträge, in denen ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit Veränderungen der Arbeitswelt auseinandersetze. Teilweise tue ich das im wissenschaftlichen Raum als Professorin für die Soziologie von Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft an der Georg-August-Universität Göttingen – teilweise im politischen, gewerkschaftlichen und betrieblichen Kontext. Auch meine Kommentare in Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendungen oder im Rahmen von Podcasts sind hier zu finden. Was all diese Beiträge verbindet: Immer geht es mir darum, zentrale Entwicklungen im Bereich der Arbeit zu analysieren, die das Leben von Beschäftigten so nachhaltig prägen, und dabei nach Eingriffsmöglichkeiten zu suchen, um Arbeit menschenwürdiger und um Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft demokratischer zu machen. Viel Spaß beim Stöbern!
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat die SPD sehr schlecht abgeschnitten – im ersten Fall kam sie in bedenkliche Nähe zur Fünf-Prozent-Hürde, im zweiten verlor sie nach 35 Jahren das Ministerpräsidentenamt. Nun entwickelt sich eine in Teilen irre Diskussion: Die SPD müsse endlich ernsthaft die geplanten »Sozialreformen« anpacken und dürfe nicht länger als Vertretung derer gelten, die Sozialleistungen beziehen ... Wer wäre seit den Hartz-Reformen je auf die Idee gekommen, dass sie letzteres sein könnte – und könnten die Beiträge dieser Partei zum Abbau der Absicherung von Lohnarbeit etwas mit ihrem Niedergang zu tun haben?! Gestern Abend habe ich mit Isabel Reifenrath darüber gesprochen, ob die SPD eigentlich (noch) die Interessen arbeitender Menschen vertritt. Gesendet wurde die Dokumentation, in der verschiedene Perspektiven zu Wort kommen, in der Sendung »Der Tag« am 23. März bei HR Info, HR 2 und SWR. Nachzuhören ist sie 

. André Geicke gibt darin einen ganz ungewöhnlich tiefen Einblick in die Argumentation des Buches und macht auch deutlich, an welchen Punkten aktuelle Diskussionen und Auseinandersetzungen anknüpfen können. Das hätte ich selbst kaum besser hinbekommen. Vielen Dank an den Autor - und