Deutschlandfunk: Alltag von Konkurrenz geprägt
Mit Manfred Götzke habe ich darüber gesprochen, warum die beliebte Forderung nach »gesellschaftlichem Zusammenhalt«, die etwa Bundeskanzler Friedrich Merz gleich mehrfach in seiner Neujahrsansprache bemüht hat, an den Alltagserfahrungen von arbeitenden Menschen vorbeigeht, die vor allem stetig steigenden Leistungsdruck und die Verschärfung von Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und im Betrieb erleben. Am Ostermontag wurde das Gespräch unter dem Titel »Gesellschaft und Gleichheit: Ende vom Aufstiegsversprechen« im Deutschlandfunk übertragen (zu finden ist es hier); einen Tag später folgte diese Mitteilung auf der Nachrichtenseite.
Am Freitag, den 13. März 2026, war ich zu Gast bei DIDF, der Föderation demokratischer Arbeitervereine, und habe am Vorabend des diesjährigen Bundeskongresses zusammen mit
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat die SPD sehr schlecht abgeschnitten – im ersten Fall kam sie in bedenkliche Nähe zur Fünf-Prozent-Hürde, im zweiten verlor sie nach 35 Jahren das Ministerpräsidentenamt. Nun entwickelt sich eine in Teilen irre Diskussion: Die SPD müsse endlich ernsthaft die geplanten »Sozialreformen« anpacken und dürfe nicht länger als Vertretung derer gelten, die Sozialleistungen beziehen ... Wer wäre seit den Hartz-Reformen je auf die Idee gekommen, dass sie letzteres sein könnte – und könnten die Beiträge dieser Partei zum Abbau der Absicherung von Lohnarbeit etwas mit ihrem Niedergang zu tun haben?! Gestern Abend habe ich mit Isabel Reifenrath darüber gesprochen, ob die SPD eigentlich (noch) die Interessen arbeitender Menschen vertritt. Gesendet wurde die Dokumentation, in der verschiedene Perspektiven zu Wort kommen, in der Sendung »Der Tag« am 23. März bei HR Info, HR 2 und SWR. Nachzuhören ist sie 

. André Geicke gibt darin einen ganz ungewöhnlich tiefen Einblick in die Argumentation des Buches und macht auch deutlich, an welchen Punkten aktuelle Diskussionen und Auseinandersetzungen anknüpfen können. Das hätte ich selbst kaum besser hinbekommen. Vielen Dank an den Autor - und